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Besuch in der Glasfachschule

Besuch-Glasfachschule-09-05-2025

Gloria Gray und Alois Fuggenthaler wollen große Glasstadt-Pläne für den Luftkurort

Eine besonderes Augenmerk legen Kreisrätin, Gloria Gray und Kreis- und Stadtrat Alois Fuggenthaler, beide für die FDP im Kreistag, auf die positive Entwicklung der Städte und Gemeinden im Landkreis. In Zwiesel ist nach Feststellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) nun dessen Umsetzung anzugehen. Da Zwiesel neben Luftkurort nunmehr offiziell Glasstadt ist und Glas damit besonders im öffentlichen Leben, sowohl thematisch als auch optisch, z.B. in der Architektur, eine besondere Rolle spielen soll, trafen sich Gloria Gray und Alois Fuggenthaler mit Iris Haschek, der stellvertretenden Leiterin der Glasfachschule Zwiesel, zum Gedankenaustausch. 

 

Die Glasfachschule Zwiesel ist mit eingebunden in die Umsetzungsphase, den Werkstoff Glas in Zwiesel zum bestimmenden Thema zu machen. Im Rahmen mehrerer Schülerprojekte wurden bereits sehr bahnbrechende Ideen für die Aufstellung der Stadt Zwiesel als Glasstadt entwickelt. 

 

Bei der Besichtigung der Schule zeigte sich Gloria Gray sehr beeindruckt von dem gestalterischen Niveau und den vielfältigen Möglichkeiten Glas erlebbar zu machen: „Ich finde es toll, wie man in der Glasfachschule konzentriert sehen kann, welche hervorragenden Möglichkeiten der handwerklichen und künstlerischen Umsetzung der Werkstoff Glas bietet“. 

 

In einem sehr informativen Rundgang zeigte Iris Haschek die Möglichkeiten und Anwendungen von Glas auf, angefangen bei filigranen Glasbläserarbeiten und technischem Apparateglas über Hohlglas, auch graviert und bemalt, hin zu großen Flachglas- Anwendungen für die Bereiche Architektur und Innenarchitektur. 

 

Besonders beeindruckt waren Gloria Gray und Alois Fuggenthaler von den Ideen und Modellen der Glasfachschule für die Umgestaltung der Stadt Zwiesel zur Glasstadt. Alois Fuggenthaler begeisterte sich für die Vorstellungen: „Wenn das so oder in ähnlicher Form umgesetzt wird, kann sich Zwiesel als Glasstadt von internationalem Rang präsentieren und auch touristisch in einer anderen Liga mitspielen“. Gloria Gray verwies darauf, dass sie das Thema bereits aufgegriffen habe, als sie das „gläserne Rathaus“ 2022 vorgeschlagen habe. Dazu erklärte Iris Haschek, dass es mit der heutigen Technik möglich sei, diese Vorschläge und Maßnahmen umzusetzen. Gloria Gray pflichtete ihr bei und sagte: „Der Wille ist entscheidend. Die Stadt muss ruhig mehr mit ihren Pfunden wuchern“. Alois Fuggenthaler ergänzte: „Im Rahmen des anstehenden Architektenwettbewerbs wird es darauf ankommen, entsprechende Vorgaben zu einem groß gedachten Plan zu machen. Bei einer Förderung von 90% sind auch höhere Investitionen umsetzbar“. Alle waren sich einig, dass mit dieser Förderung auch Maßnahmen wie Überdachungen am Stadtplatz oder thematisch gestaltete Aufenthaltsbereiche möglich sind. 

 

Alois Fuggenthaler und Gloria Gray spannten den Bogen weiter auf Weltrekorde, wie etwa den größten Glasmaibaum der Welt und den weltgrößten Glassolarturm oder den von Frau Haschek visualisierten begehbaren Glaskubus, wodurch Zwiesel auf engem Raum mit der Glaspyramide mehrere Weltrekorde präsentieren könnte. Damit wäre Zwiesel ein unangefochtener, weit überregionaler Anziehungspunkt auch für Tagestouristen und Leerstände am Stadtplatz wohl kein Thema mehr. 

 

Alois Fuggenthaler und Gloria Gray bedanken sich bei Iris Haschek und baten die Glasfachschule sich weiter in den Prozess zur Profilschärfung der Glasstadt Zwiesel einzubringen, mit ihren Visionen nach vorne zu gehen und groß zu denken. Die stellvertretende Schulleiterin betonte ergänzend die Wichtigkeit eines gestalterischen Gesamtkonzeptes für die Glasstadt, welches u.a. dem Ausschuss für Standentwicklung bereits vorgestellt worden ist, und versicherte, den Entwicklungsprozess gerne auch weiterhin zu unterstützen.

 

Foto v.l. Gloria Gray, Iris Haschek, Alois Fuggenthaler vor der Präsentation der Projektstudien.